15.06.2012

Im März 2012 entdeckte ich im Kölner Stadtwald eher zufällig einige gefällte, hohle Pappeln. Es waren zum Teil mächtige Stämme, die mich aber von Anfang an faszinierten. So setzte ich einiges in Bewegung, um einige Abschnitte dieser Stämme zu bekommen. Mit Unterstützung des zuständigen Forstbeamten konnte ich einige Fundstücke bergen und jetzt bearbeiten.

Fundstücke sind meist sehr schwierig zu bearbeiten. Man hat sie ja deshalb ins Auge gefaßt, weil sie an sich schon Formen und Strukturen beinhalten, die für sich bestehen könnten. Es stellt sich die Aufgabe, das Vorhandene aufzugreifen, zu verstärken, Kontraste zu schaffen und doch das Vorgefundene dabei zu bewahren. Oder man löst sich gänzlich davon und es entsteht etwas völlig Neues. Beides zeigen meine drei neuen Arbeiten und ich hoffe, ich habe aus den Fundstücken das gemacht, was in Ihnen angelegt war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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